Raucht Gras ?
Wir sind eine Gruppe des Kreuzbundes für Suchtkranke und deren Angehörige / Freunde / Partner
Wir unterstützen dich ehrenamtlich gerne bei folgenden Suchterkrankungen:
- Alkoholabhängigkeit
- Drogenabhängigkeit
- Medikamentenabhängigkeit
- Spielsucht (Automaten, Casino, Kartenspiel, Computer)
Du musst nicht fromm sein nur weil wir eine christliche Organisation sind.
Du musst auch nicht "suchtkrank" sein um unsere Gruppe zu besuchen.
Wir unterstützen dich auch, wenn in deinem Umfeld jemand Probleme hat und
du nicht mehr weiter weißt.
Wir treffen uns Dienstags hier:
Pfarrheim
St. Maria zum Frieden
Marienstraße 34
49716 Meppen
Nächster Termin: Dienstag 08.04.2025 19:15 Uhr
Wir helfen dir gerne deine Probleme zu lösen und haben alle Erfahrung mit dem Thema "Sucht" !
Wenn du dir nicht sicher bist, dann rufe einfach an:
(0 59 31) 59 71 31 9 (bis 21.00 Uhr)
Was passiert in der Gruppe ?
Ich habe selber kein Suchtproblem (Mitbetroffen)
Meine Ansprechpartner beim Kreuzbund
Rauchen von Cannabis kann eine Vielzahl von negativen Auswirkungen auf Körper und Geist haben. Das liegt an den chemischen Substanzen, welche
in der Pflanze vorhanden sind, insbesondere Tetrahydrocannabinol (THC), die psychoaktive Substanz, die die berauschenden Effekte verursacht.
Erstens
kann Cannabis zu Atemwegserkrankungen führen, da das Rauchen der Pflanze die Lungen ebenso schädigen kann wie das Rauchen von Tabak.
Menschen,
die regelmäßig Cannabis rauchen, könnten also ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung chronischer Bronchitis oder Lungenemphysem haben.
Zudem erhöht das Rauchen von Cannabis das Risiko einer Infektion des Atemwegs, weil es die Fähigkeit der Lunge, Krankheitserreger und Schmutzpartikel
zu filtern, beeinträchtigen kann.
Cannabisrauch enthält auch viele der gleichen karzinogenen Verbindungen wie Tabakrauch, was die Befürchtung
weckt, dass er das Risiko für Lungenkrebs erhöhen könnte, obwohl die Evidenz für diese Verbindung noch nicht eindeutig ist.
Zweitens kann
das regelmäßige Rauchen von Cannabis die psychische Gesundheit erheblich beeinträchtigen.
Studien haben gezeigt, dass die langfristige Nutzung
von Cannabis das Risiko für die Entwicklung von Angstzuständen und Depressionen erhöhen kann und in einigen Fällen sogar mit einem erhöhten
Risiko für psychotische Erkrankungen wie Schizophrenie in Verbindung gebracht wurde.
Die Wahrnehmungsveränderungen, die durch Cannabis verursacht
werden, können auch zu Gefühlen der Paranoia und Angst führen und Panikattacken auslösen.
Darüber hinaus führt regelmäßiger Cannabiskonsum
zu Konzentrations- und Lernschwierigkeiten. Langzeitkonsumenten berichten oft von Gedächtnisverlust und einer verminderten Fähigkeit, neue
Informationen zu erlernen und zu behalten.
Dies mag in einigen Fällen zum Teil auf die akute Wirkung der Droge auf die Aufmerksamkeit und das
Kurzzeitgedächtnis zurückzuführen sein, in anderen Fällen könnte es jedoch ein Zeichen für dauerhafte Veränderungen im Gehirn sein.
Viertens
kann Cannabis die Entwicklung von Jugendlichen beeinflächtigen, weil ihr Gehirn noch im Wachstum ist und besonders anfällig für die Auswirkungen
der Droge sein kann.
Es gibt Beweise dafür, dass der regelmäßige Gebrauch von Cannabis während der Adoleszenz zu dauerhaften kognitiven Defiziten,
einer beeinträchtigten Gehirnentwicklung und sogar zu einem niedrigeren IQ führen kann.
Eine weitere negative Auswirkung von Cannabis ist das
Potenzial für Missbrauch und Abhängigkeit. Obwohl viele Menschen Cannabis ohne Probleme gelegentlich konsumieren, entwickelt eine signifikante
Minderheit von Benutzern im Laufe der Zeit eine Cannabis-Gebrauchsstörung, die durch Entzugssymptome, Toleranzbildung und das Unvermögen, den
Gebrauch zu kontrollieren oder einzustellen, gekennzeichnet ist.
Diese Sucht kann verheerende Auswirkungen auf das Leben eines Menschen haben,
von Gebieten wie Arbeit oder Schule bis hin zu persönlichen Beziehungen.
Abschließend lässt sich sagen, dass obwohl Cannabis oft als harmlose
Freizeitdroge angesehen wird, die langfristigen gesundheitlichen Risiken, die mit dem regelmäßigen Rauchen verbunden sind, erheblich sein können.
Es ist wichtig, dass Menschen, die erwägen, Cannabis zu konsumieren, über die potenziellen Gefahren informiert sind und dass diejenigen, die
bereits mit dem Konsum begonnen haben, ermutigt werden, Hilfe zu suchen, wenn sie Schwierigkeiten haben, ihren Gebrauch zu kontrollieren.
|