Hilfe für Zocker ?
Wir sind eine Gruppe des Kreuzbundes für Suchtkranke und deren Angehörige / Freunde / Partner
Wir unterstützen dich ehrenamtlich gerne bei folgenden Suchterkrankungen:
- Alkoholabhängigkeit
- Drogenabhängigkeit
- Medikamentenabhängigkeit
- Spielsucht (Automaten, Casino, Kartenspiel, Computer)
Du musst nicht fromm sein nur weil wir eine christliche Organisation sind.
Du musst auch nicht "suchtkrank" sein um unsere Gruppe zu besuchen.
Wir unterstützen dich auch, wenn in deinem Umfeld jemand Probleme hat und
du nicht mehr weiter weißt.
Wir treffen uns Dienstags hier:
Pfarrheim
St. Maria zum Frieden
Marienstraße 34
49716 Meppen
Nächster Termin: Dienstag 08.04.2025 19:15 Uhr
Wir helfen dir gerne deine Probleme zu lösen und haben alle Erfahrung mit dem Thema "Sucht" !
Wenn du dir nicht sicher bist, dann rufe einfach an:
(0 59 31) 59 71 31 9 (bis 21.00 Uhr)
Was passiert in der Gruppe ?
Ich habe selber kein Suchtproblem (Mitbetroffen)
Meine Ansprechpartner beim Kreuzbund
Viele Menschen sind der Ansicht, dass alle Hilfsangebote für Spieler i.e Zocker, unabhängig von ihrer Form, nur gut sein können.
Sie argumentieren,
dass es wichtig ist, Unterstützung und Ressourcen für diejenigen anzubieten, die mit Spielsucht kämpfen - ob es sich nun um Online-Glücksspiele,
Wetten oder Videospiele handelt.
Es gibt allerdings auch das Argument, dass Hilfsangebote für Zocker manchmal mehr Schaden als Nutzen anrichten
können.
Dabei werden kontroverse Aspekte in Betracht gezogen, zu denen schwerwiegende psychische, finanzielle und soziale Probleme gehören,
die eine Spielsucht oft mit sich bringt.
Einer der negativen Auswirkungen der Hilfe für Zocker liegt in der Überbetonung der körperlichen
Heilung, während die psychischen Aspekte vernachlässigt werden.
Der übermäßige Fokus auf materielle Unterstützung kann dazu führen, dass
die tiefer liegenden Probleme, die der Spielsucht zugrunde liegen, unbeachtet bleiben.
Dies kann eine vollständige Genesung verhindern und das
Risiko eines Rückfalls erhöhen.Ebenso kann die Unterstützung für Zocker zu einer Abhängigkeit von dieser Hilfe führen, anstatt zur Entwicklung
von Bewältigungsstrategien.
Daher kann Hilfe, die ohne entsprechende therapeutische oder psychologische Unterstützung angeboten wird, dazu
führen, dass Zocker sich stärker auf externe Hilfe verlassen, anstatt an ihrer eigenen inneren Stärke und Belastbarkeit zu arbeiten.
Darüber
hinaus können einige Hilfsprogramme eine Art "Absolution" darstellen, die es den Zockern ermöglicht, ihre Sucht ohne Konsequenzen fortzusetzen.
Das Versprechen von Hilfe kann ihnen sogar das Gefühl geben, dass sie "mit allem davonkommen können", was dazu führen kann, dass sie ihre
Spielsucht nicht ernst nehmen.
Besonders relevant ist hier auch das Problem der finanziellen Auswirkungen. Obschon viele Hilfsangebote die finanzielle
Lage der Zocker verbessern wollen, können sie in Wirklichkeit die Probleme verschlimmern.
Zum Beispiel könnten Zuschüsse oder finanzielle
Unterstützung dazu genutzt werden, um weiterhin zu spielen, anstatt die Schulden zu begleichen oder andere lebensnotwendige Bedürfnisse zu
decken.
Im sozialen Kontext können einige Formen der Hilfe auch dazu führen, dass die Gesellschaft falsche Vorstellungen von der Spielsucht
hat.
Indem sie Zockern Hilfe anbieten, könnten Organisationen oder Einzelpersonen unbeabsichtigt die Botschaft senden, dass Spielsucht nicht
so ernst ist - oder schlimmer noch, dass sie akzeptabel oder sogar normal ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es zwar notwendig ist,
Zockern Hilfe anzubieten, aber es ist ebenso wichtig, die potenziellen negativen Auswirkungen zu berücksichtigen.
Eine umfassende und sorgfältig
durchdachte Herangehensweise, die sowohl physische als auch psychologische Unterstützung bietet, ist daher von entscheidender Bedeutung, um
sicherzustellen, dass die Hilfe effektiv ist und den Betroffenen nicht schadet.
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